Nachdem 1634 die Insel Strand in der Burchardiflut untergegangen war, waren die Überlebenden nicht in der Lage, das verlorene Land wieder einzudeichen. 1652 erließ der Gottorfer Herzog Friedrich III. einen Oktroy, der auswärtige Fachleute in die Region zog, darunter zahlreiche niederländische Katholiken. Den Geldgebern, den sogenannten Partizipanten, wurden zahlreiche Privilegien erteilt, wozu neben dem Besitz des gesamten neugewonnenen Landes auch die Gründung einer katholischen Gemeinde und der Bau einer Kirche gehörte. 1654, nachdem der erste Koog gesichert war, wurde der erste katholische Gottesdienst gehalten. 1662 ließ einer der Hauptpartizipanten, der aus Mecheln stammende Oratorianer Christian de Cort, auf seine und seines Ordens Kosten eine Kirche errichten, die als Hauptpatrozinium den Namen der heiligen Theresia von Avila erhielt. Eine zweite Patronin war die erst fünf Jahre zuvor verstorbene "heilige Nonne von Oirschot", die Karmeliterin Maria Margaretha der Engelen (1605−1658).[1] Kirchenrechtlich wurde die Pfarrei dem Erzbistum Utrecht unterstellt. Die Seelsorge übernahmen zunächst Oratorianer aus Mecheln, das zudem 1664 den Besitz des verschuldeten de Cord, einschließlich der Kirche, übernahm.