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Camping- und Wohnmobilplatz "Margarethenruh"
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"Vorträge über Nordstrand" |
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in Nordstrand-Süderhafen Nordsee |
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im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. |
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im Weltnaturerbe Wattenmeer. |
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durch den
Halligfriesen und Wattenführer Robert Brauer
über den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
und über das
Leben seiner Bewohner. |
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1.
Die Flora
und Fauna des Wattenmeers. |
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2.
Das Meer,
die Deiche
mit Ebbe und Flut. |
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3.
Die große
Manndränke und Ihre Folgen für die Insel Strand.
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4.
Das
Norddeutsche
Wattenmeer im Klimawandel der Zeit. |
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5. Das
Leben von früher und heute
auf den Halligen.
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Robert Brauer, der
ehemalige Halligwart von Südfall, Archäologe, Wattenführer
und Kenner der Geschichte, der Flora und Fauna des
Wattenmeers hält bei auf dem Campingplatz uns zu folgenden
Themen Vorträge: |
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1.
Die Flora
und Fauna des Wattenmeers.
Der Lebensraum “Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“
ist durch den Wechsel der Gezeiten, starke Schwankungen des
Salzgehaltes, hohe Sommertemperaturen und gelegentliche
Eisbildungen im Winter geprägt. Zahlreiche ökologische
Nischen haben sich so mit einer außerordentlich hohen
Produktivität bilden können. Sie sind daher für viele Fische
die „Kinderstube“ und für den ostatlantischen Vogelzug eine
internationale Drehscheibe. Die ökologische Bedeutung des
Wattenmeeres reicht somit von der Arktis bis Südafrika. Der Beltingharder Koog unmittelbar hinter den Seedeichen gelegen,
wurden dem Meer abgerungen sowie die Salzwiesen im Bereich
von Süderhafen auf der Insel Nordstrand sind ökologisch
herausragend. Wir finden hier ein Süßwasser und ein
Salzwasserbiotope mit großräumigen Feuchtgebieten und
mit interessanten Wechselbeziehungen zum Wattenmeer. |
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2.
Das Meer,
die Deiche mit Ebbe und Flut..
Im norddeutschen
Wattenmeer sind deutliche Anzeichen des Klimawandels zu
erkennen. Besorgt registrieren wir einen Rückzug des
Schlickwatts und eine Ausdehnung grobkörniger Sandböden.
Darin sehen sie Anzeichen einer langfristig problematischen
Entwicklung. Weil sich genügend neue Sedimente ablagerten,
vermochte das Watt über Jahrtausende dem langsamen Anstieg
des Meeresspiegels zu folgen. Doch dieses Mitwachsen des
Wattbodens scheint nun gestört. Der Meeresspiegel steigt
schneller. "Das verändert nicht nur die Ökologie des
Wattenmeeres. Auch der Mensch muss seine Besiedlung an der
Küste dieser neuen Situation anpassen. |
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3.
Die große
Manndränke und Ihre Folgen für die Insel Strand.
Bis
heute gibt der Meeresboden um die Insel immer wieder
Überbleibsel aus vergangenen Zeiten frei: Totenschädel, alte
Brunneringe oder Porzellan sind bei Ebbe zwischen Nordstrand
und Pellworm zu finden. 1362 zerstörte eine große Sturmflut
weite Teile der Landschaft, die zur damaligen Zeit noch die
beiden Inseln verband. Rund 50.000 Menschen ertranken bei
der "Manndränke", besonders betroffen war die damalige
Edornsharde mit dem Ort Rungholt. 1634 brach die nächste
große Flut über die Menschen herein, wieder starben
Tausende. Viele Kirchspiele wurden von den Wassermassen
einfach ausradiert. Die Reste des Landstrichs bilden heute
in den Grundzügen die Halbinsel Nordstrand. Durch
Eindeichungsmaßnahmen wurde der Nordsee ab Ende des 16.
Jahrhunderts wieder ein Teil des Meeres abgetrotzt. Aus
dieser Zeit stammt auch der bis heute erhaltene Spruch "Wer
nich will dieken, de mutt wieken" ("Wer nicht deichen
will, muss weichen). |
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4.
Das
Norddeutsche Wattenmeer im Klimawandel der Zeit.
Mit Stürmen ist es merkwürdig – entweder sie sind unverändert, oder sie
werden schlimmer. Besser wird es mit ihnen nicht. Kann auch
nicht anders sein, denn Stürme sind Instrumente von Strafe,
nicht von Belohnung. Rungholt ging aus gutem Grund unter,
wegen der Sünder. So die soziale Konstruktion. Wir verändern
seit geraumer Zeit das Klima, also die Statistik des
Wetters. Es wird wärmer, derzeit noch recht langsam; es wird
deutlicher werden in diesem Jahrhundert, und auch danach
noch. Die Analyse der Beobachtungen der letzten Jahrzehnte,
der Vergleich mit historischen Schwankungen und mit
Modelprojektionen zeigen überdeutlich auf eine
menschgemachte Erwärmung. Aber die Stürme bei uns verändern
sich zumindest seit Napoleons Zeiten nicht systematisch.
Soweit die wissenschaftlichen Fakten. Aber in den Medien, in
dem öffentlichen Diskurs, im interessengeleiteten politische
Streit wird aus der Erwärmung die Klimakatastrophe. |
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5. Das
Leben von früher und heute auf den Halligen.
Halligen
sind im Verlauf der Jahrhunderte aus größeren, mehr
zusammenhängenden Landmassen entstanden, die durch
Sturmfluten auseinander gerissen wurden. Auf den deutschen
Halligen leben insgesamt weniger als 350 Menschen. Ihren
Erwerb beziehen sie heute hauptsächlich vom Tourismus,
Küstenschutz und Landwirtschaft. Die Landwirtschaft umfasst
vor allem die Viehzucht durch Grasen auf den fruchtbaren,
häufig überfluteten Salzwiesen im Auftrage von Landwirten,
die auf dem Festland wohnen. Außerdem berichtet Robert
Brauer über die Jahreszeiten auf einer Hallig, das
Wattenmeer, die Natur, Sturmfluten und über Land und Leute.
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Veranstaltungsort:
Die Vorträge werden bei uns auf dem Platz durchgeführt.
Entweder in unserer Grillecke oder bei einer schlechten
Wetterlage in unserem Aufenthaltsraum. Hierzu zeigen wir
Ihnen Lichtbilder, die noch nie veröffentlicht wurden. Im
Nachhinein können wir dann in gemütlicher Runde
beisammen sitzen, diskutieren und dabei noch ein Bier
oder eine Flasche Wein trinken. |
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